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WHITESNAKE, Good to be Bad, CDKritik, Review, Vorankündigung,Rezension..
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WHITESNAKE
Good to be Bad

WHITESNAKE Good to be Bad CD

Ende der Siebziger Jahre standen Whitesnake an den Anfängen einer langen Karriere und spielten einen blues betonten Hard Rock,
der Genre Klassiker wie Walkin' in the Shadow of the Blues, Ain't no love...., Don't break my Heart again, Crying in the Rain und Here I go again
zeitigte. Diese Zeit, bis 1984, waren und sind die Erfolgsgaranten für David Coverdale's Whitesnake.
1987 änderte Coverdale sein Line up weitreichend und passte sich stlilistisch an den Heavy Sound der späten Achziger Jahre an,
indem er seinen Gesang aggressiver und lauter, schreiender, gestaltete und die Gitarren deutlich mehr in den Vordergrund schob, verbunden mit einem aggressivem heavy Sound.
Mit den Veröffentlichungen 1987 und Slip of the Tongue erreichten Whitesnake somit ein neues Publikum und reihten sich in die Riege der Metal Bands ein.
Diese Entwicklung bestätigten Whitesnake auch im Millenium, seit sie eine Live DVD und eine Live CD Ihrer Tourneen seit 2003 veröffentlichten.
Dies alles zu wissen ist wichtig, um das neue Werk, Good to be Bad, richtig einordnen und verstehen zu können.
Mit Good to be Bad verfolgen Whitesnake konsequent Ihren Stil seit 1987 und bringen sehr fette und wirklich schwere Gitarrensounds in Verbindung
mit David Coverdales's bluesiger Art zu singen. Songs wie Good to be Bad zeigen deutlich die Referenzen an die späten Achziger Jahre, bluesiger Gesang, fette, harte Gitarrenarbeit.
Lay down your Love erinnnert zeitweise an Still of the Night und somit an einen Led Zeppelin orientierten Hard Rock...ein Stil, den Coverdale schon sehr lange verfolgt.
Auf dem neuen Album befinden sich 3 Balladen, die david Coverdale wie immer sehr gefühlvoll, aber auch mit scheinbar leicht heiserer Stimme performt.
Insgesamt hört man auf diesem Album sofort, dass es sich um Whitesnake handelt. Der Gesang ist emotionsgeladen und kräftig, die Gitarren sind hart und fett.Doug Aldrich brilliert zeitweise mit erstklassigen Soli.
Hier bekommt man 11 Songs, 3 Balladen und 8 Rocker, aus schweren Gitarrenriffs mit auf Blues Hardrock wurzelnden Strukturen und einen ebensolchen, emotionalen Gesang, wie man ihn von David Coverdale kennt und erwartet.
So gesehen ist das Album nichts Neues, für den Fan von Hardrock und für den Whitesnake Fan aber sehr empfehlenswert.
Ein solides Stück Musik, jedoch ohne Songs mit Hit Charakter, wie in den frühen 80' er Jahren. Good to be Bad ist vergleichbar mit 1987 und Slip of the Tongue, jedoch nicht zu verwechseln mit den Whitesnake bis 1984.
Wer ein Fan der Band ab 1987 ist und war, der kann hier blind zuschlagen.


Tracks, Songs:
1. Best years
2. Can you hear the wind blow
3. Call on me
4. All I want all I need
5. Good to be bad
6. All for love
7. Summer rain
8. Lay down your love
9. A fool in love
10. Got what you need
11. 'til the end of time


Veröffentlichung: 18.04.2008, Label: A.C.I. - E (SPV)

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Text: : CJ, Claus-Dieter Jurkat.

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