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Wacken Rocks South 2009 Open Air Festival Bilder,Review,Bericht,Rezension..von Heavy-Metal Rock Magazin
Wacken Rocks South 2009 Open Air Festival 27. - 29. 8. 2009 Rieden Kreuth

Wer in diesem Jahr , 2009, nicht auf das grosse Wacken Open Air in Norddeutschland gehen wollte, oder auch mangels Ticket nicht konnte, der hatte die Gelegenheit nun auch erstmals im Süden Deutschlands den Spirit von Wacken vor Ort zu erleben.

Das Wacken Rocks South fand in 2009 erstmalig statt, interessanter Weise ohne mit vielen Organisationsproblemen kämpfen zu müssen, einmal abgesehen von der Verlegung von Pfingsten auf August, was jedoch seine Begründung im hohen Norden hatte.

Die durchgängig freundlichen Ordner leiteten die Besucher gleich zu Anfang auf die ausreichend vorhandenen Parkplätze und sorgten für ein koordiniertes und ordentliches Parken, so dass ein Jeder jerzeit auch wieder aus der Parklücke herauskam. Dieser Umstand ist ebenso bemerkenswert, wie die Tatsache, dass dieses ohne jeglichen Stress ablief.

Etwa 5000 Metal Fans, zum grossen Teil aus Süddeutschland, fanden sich somit friedlich und in froher Erwartung ein, um ein ebensolches, ein friedliches Metal Festival intensiv zu feiern.

Der Platz vor der Bühne begann sich erst langsam zu füllen, da legten schon AM / FM los.
Die AC / DC Cover Band beeindruckte durch eine zum Teil überraschende optische Ähnlichkeit, vor allem aber durch einen sehr authentischen Sound. Der unbestrittene Höhepunkt der Auftritts kam am Ende mit den Kanonen, die zu " For those about to Rock " abgefeuert wurden. Wirklich sehr kurzweilig und unterhaltend, zurecht von den Zuschauern begeistert abgefeiert.

Am späten Nachmittag kamen sodann mit Flotsam & Jetsam die ersten Stars auf die Bühne und rockten entsprechend knackig los. Ein wunderbares Gewitter aus Speed und Thrash Einlagen, wie es sich ein jeder Headbanger nur wünschen konnte.

Mit Eisbrecher und Freiwild wurde es nun gesanglich deutsch und musikalisch weniger heavy, was die Zuschauer jedoch vom Feiern in bester Laune nicht abhielt...Im gegenteil :
Bevor der Headliner des Abends auf die Bühne kam, war die Stimmung bereits nahe dem Siedepunkt, wovon
In EXTREMO sodann auch profitierten.
Die mittelalter Rock Band lieferte einen grundsoliden Auftritt ab...das Zuschauen und Zuören machte wirklich gemeinschaftlich Spass.

2. Tag: 28.08.2009

Schon zur Mittagszeit, in strahlendem und auch brennendem Sonnenschein, gaben sich AXXIS die Ehre.
Songs wie " Living In A World ", " Little Look back " und " Nana, hey hey, Kiss him goodbye " brachten die Stimmung erneut zum kochen, nicht zuletzt auch wegen der spürbaren Spielfreude der Band und der humorvollen Ansagen...
Wer nun dachte sich bei der Countrymusik des Hank III ( Hank Williams ) etwas ausruhen zu können, lag gänzlich schief.
Hank III & Assjack kombinieren Country mit Metal in einer derart heftigen Weise, dass Sie einer Thrash Band kaum noch nachstehen...Ein wahres Gewitter, dass hier auf uns alle niederging und wirklich interessant.
HEAVEN SHALL BURN liessen sich hiervon nicht beeindrucken und legten ebenfalls einen beeindruckenden Auftritt vor. Nun waren wirklich alle wach und feierten U.D.O. entsprechend ab. Besonders die Klassiker wie " 24/7 "," Vendetta " und " Princess Of The Dawn " wurden hier zu den unbestrittenen Höhepunkten einer wirklich hochklassigen Darbietung .
Mit reichlich Begeisterung und guter Stimmung wurden sodann die Auftritte von DORO und DER W. aufgenommen, bevor VOLBEAT Ihren Rock'N'Roll zum Besten gaben, so dass selbst eingefleischte Metal Freaks ins staunen geraten konnten....
Der absolute und sehnlichst erwartete Höhepunkt des Festivals nahte nun in Form von Slayer, die Ihre musikalische Gewalt in ansehnlicher Lautstärke dermassen in die Menge prügelten, dass sich diesem Gewitter auch in Sachen Stimmung kaum jemand entziehen konnte. Bei den Klassikern wie " War Ensemble ", " Chemical Warfare ", " Angel of Death "," South of Heaven " und nichtzuletzt " Raining Blood " war wirklich die Hölle los. Ein grandioser Gig zum Abschluss eines tollen und abwechslungsreichen Tages....

3. Tag: 29.08.2009

Am Samstag wehte ein etwas stärkerer und kühlerer Wind, dessen kühlende Wirkung jedoch zum Glück vom Sonnenschein reichlich kompensiert wurde.
Vorbei an den Campingplätzen wagten wir uns nun einmal vor die Wetstage in der Halle, um dem Auftritt von PUSSY SISTER bei zu wohnen. Die Jungs rockten um die Mittagszeit ganz gehörig ab und verbreiteten schlagartig eine tolle Partystimmung in einer leider etwas zu leeren und auch zu hellen Halle.
Vor der Mainstage war nun spürbar, dass viele Zuschauer noch in der Ruhephase begriffen waren, andere wohl schon auf dem Weg nach Hause, denn WARPATH rockten vor nur wenigen Zuschauern und lieferten einen guten Auftritt ab.

Schade, denn hier gab es auch eine sehenswerte, weil lustige, Showeinlage des P.U.S.C.A. Bavaria E.V....es handelt sich hierbei um den " Plattl und Schenkelklopfer Club Amberg ", welcher ausgestattet mit schwarzen Langhaarperücken, eine dementsprechende " Tanzeinlage " darbot.

Erst bei Girlschool waren wieder etwas mehr Zuschauer vor Ort, die dann folglich auch in den Genuss eines hervorragenden Auftritts kamen und besonders zu " Hit and Run " und " Race with the Devil " grandios abfeierten.
Mit den zurecht umjubelten Auftritten von Grave Digger, Stratovarius und Edguy ging dann auch diese Metal Orgie in bester Stimmung friedlich zu Ende.

Als Fazit muss man sagen, dass das Wacken Rocks South in jeder Hinsicht seine Feuertaufe bestanden hat.
Teilweise im Gegensatz zum grossen Wacken Open Air,ist dieses Event, gemessen an der Zuschauerzahl, angenehm grosszügig dimensioniert, die Security ist stets hilfsbereit und freundlich gewesen (leider keine Selbstverständlichkeit ) und auch die Wege im Gelände...., ebenso ausserhalb sind angenehm kurz. Der Sound von der Mainstage war stets gut und auch ausreichend laut dimensioniert, die Bühne war überall gut zu sehen.
Die Zuschauer waren zurecht in bester Laune, auch hier wurde dauerhaft gefeiert.
Wer das Wacken Rocks South in diesem Jahr verpasst hat, dem sei dringend empfohlen sich nächstes Jahr hier einzufinden, denn auch der Bayerische Menschenschlag, die Mentalität ,ist sehr freundlich und offen.
Wir haben in den 3 Tagen keinerlei Agressionen erlebt, oder auch nur gesehen, es gab genug zu Essen und narürlich auch zu trinken, die Sanitären Anlagen waren als zureichend und weitgehend sauber zu bezeichnen.


Unser Dank gilt den Leuten, die unsere Anwesenheit durch Ihre Selbe so ausgesprochen angenehm gestaltet haben und natürlich dem örtlichen Veranstalter, dessen hervorragende Orga dieses Festival und unsere Berichterstattung erst möglich gemacht haben.



Vor Ort waren: RB und CJ; Alle Photos Copyright by CJ, Claus - Dieter Jurkat
Review, Rezension by CJ. Claus - Dieter Jurkat


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