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BANG YOUR- HEAD Festival 2008 27.06.2007 - 28.06.2007 Messegelände Balingen, Germany
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Bang Your Head !!! 2008 Open Air Festival

Etwa 13.000 Zuschaue feierten bei sonnigem und wirklich sehr warmem Wetter ein wirklich heiters, musikalisch hartes und dennoch, oder vielleicht gerade auch deshalb, friedliches Hard-Rock und Metal Festival , so wie eigentlich jedes Jahr üblich. Natürlich, leider auch jedes Jahr üblich, meckerten wieder einige Damen und Herren, auch schon im Vorfeld, über diverse Kleinigkeiten,....diesmal über den neuen Campingplatz, da dieser ca. 2-3 km vom Festivalgelände entfernt liegt.
Um es vorweg zu nehmen, das Campen war auch auf dem neuen Platz von guter Laune geprägt und die Entfernung zum Festivalgelände war auch noch durchaus zumutbar. Insgesamt durften wir ein wahrlich gelungenes Festival, gut organisiert, von guter Laune geprägt und mit wirklich guten Bands bestückt erleben.

Am FREITAG
eröffneten
AGENT STEELE das Billing und überzeugten hautsächlich durch deren älteren Songs.

Mit
FORBIDDEN wurde es dann zum ersten Mal richtig interessant.
Sehr gelungener Speed und oder Thrash aus vergangenen Tagen, der für eine ausgelassene Stimmung sorgte. Viel Power und Spielfreude gepaart mit Können....so muss es auch sein. Eine gelungene Reunion.

RAGE überzeugten ein teilweise tobendes Publikum vor allem mit dem Medley am Ende, sowie mit " Carved in Stone " und " Under Control". Eine sehr gelungene Performance besonders vom stimmlich gut agierenden Sänger und natürlich auf vom hervorragenden Gitarristen Victor Smolski.

MIKE TRAMPS WHITE LION wurde zwar erwartungsgemäss von den Zuschauern ordentlich abgefeiert, lieferte jedoch, zumindestens für meinen geschmack, nicht eine mit 2005 vergleichbare Performance ab. Aber manches ist ja bekanntlich auch Geschmacksache....
Ganz anders verfielt sich dies dann mit
GREAT WHITE , dessen Shouter Jack Russel besonders mit den unnachahmlichen Klassikern wie " Rock me " und natürlich " Face the Day " nicht nur für eine exzellente Stimmung sorgte, sondern auch eindrucksvoll bewies, dass die Band noch immer auf höchstem Niveau zu spielen vermag.
ICED EARTH hingegen liessen den berühmten Funken nicht wirklich überspringen, zumal Matt Barlow aus unerfindlichen Gründen für seine stimmlichen Verhältnisse wohl doch ein wenig zu hoch singt .
Klassiker wie " Pure Evil " und " Melancholy " kamen zwar gewaltig rüber, litten aber dennoch unter den gesanglichen Bemühungen von Barlow in Ihm eigentlich fremden stimmlichen Gefilden zu wildern.
Insgesamt aber ein dennoch sehr guter Gig, der Feude bereitete.

QUEENSRYCHE schlossen den Tag ab und spielten Ihre 2 Operation Mindcrime Alben, angereichert mit einer gewaltigen Bühnenshow. Für mich eher Musik für einen ruhigen Abend, weniger für eine Live Show. Letztlich konnte ich dem musikalisch zweifesfrei hochstendem Zauber eher weniger abgewinnen, jedoch waren reichlich Fans vor Ort, so dass die Band auch passend gefeiert wurde.

Am SAMSTAG
mussten HARDCORE SUPERSTARS leider absagen, da Ihr Flug zu sehr Verspätung hatte.

SECRECY und ONSLAUGHT rockten zu frühen Stunden, ohne mich wirklich beeindrucken zu können und bereiteten den Boden für LIZZY BORDEN ...jene wussten mit einer Mischung aus einer Theatralischen, teilweise Kittschigen, Show und einem eigensinnigen Metal einige Fans zu überzeugen, mich jedoch weniger. Ich mag es zwar wild und, wie hier auch barbusig, jedoch nicht blutig... . Etwas spassiger und natürlich auch deutlich härter wurde es dann wieder mit TANKARD, die besonders mit " Die with a Beer in your Hand " und schlussendlich " Empty Tankard " viel Freude und Spass von der Bühne und mit Gerre viel Gewicht auf die Bühne brachten. OBITUARY glänzten sodann mit " SLOWLY we Rot " und bereiteten somit den Weg für LIZZY BORDEN Part 2, die nun die durch die kutzfristige Absage von Hardcore Superstars entstandene Lücke füllten. Die Band spielte eine ganz andere Setlist als vorher und überraschten mit Cover versions von " Born to be wild " und Long live Rock 'N' Roll. Kurzweilig und nett.
GRAVE DIGGER liessen ja bekanntlich die Fans über die Setlist abstimmen und wurde somit von manchem mit Spannung herbeigesehnt. Leider zeigten Grave Digger, wie schon so oft vorher, dass sie keine wirklich umwerfende Live Band sind. Ich empfand das dargebotene als eher lustlos und beinahe hektisch dahingeschmettert und wenig inspirierend. Schlussendlich endete der Gig für viele mit " Heavy-Metal Breakdown " dann doch noch versöhnlich, da sonst der Funken ,nicht nur bei mir, nicht überspringen wollte.
INGWIE MALMSTEEN spielte mit " Rising Force ", You don't remeber " und vor allem dem alten " I ' m a Viking " seine wirklich guten Songs und, wie üblich, herausragende Gitarren Soli, jedoch muss man konstatieren, dass Herr Owens am Gesang gier wirklich nichts zu suchen hatte. Sorry, das passt nun gar nicht.
biff live in balingen saxon live bang yor head 2008 nibbs carter saxon live fans at bang your head 2008
SAXON demonstrierten nun, wie eine gut gelaunte Band aufspielt und die Fans mitreissen kann. In bester Laune schmetterten Saxon Ihre Klassiker wie " Heavy-Metal thunder ", " Strong arm of the Law ", Wheels of Steele ", The Bands playd on ", " To hell and back again ", und " Denim and Leather " in die abrockende Menge und ernteten hierfür zurecht einen tosenden Applaus und viel Anerkennung. Ein super Gig ! Saxon bestätigten einmal wieder, dass Sie auf jedem Festival eine echte Bereicherung darstellen...immer wieder herzerfrischend !
In freudiger Erwartung fieberte man nun den "Metal Göttern",
JUDAS PRIEST, entgegen, sind die Meinungen über das aktuelle Konzeptalbum " Nostradamus " doch durchaus geteilt.
Eine sehr passend gestaltete Bühne umrahmte das Intro und den opener " Prophecy" dem, obwohl live auch durchaus härter anmutend, das folgende "Metal Gods" doch eindeutig den Rang abläuft. Die grösste Überraschung dieses asgewogenen Sets lieferten das uralte " Dissident Agressor " und das gelegentlich verschmähte " Sinner ". Natürlich ist die Stimme von Rob Halford nicht mehr auf früherem Niveau, dennoch lieferte die Band hier eine grundsolide Leistung ab, auch wenn die Funken etwas weniger als bei Saxon übersprangen.
Ein Toller Headliner, ein toller Abschluss des Festivals !
Setlist JUDAS PRIEST:
01. Intro: Dawn of Creation
02. Prophecy
03. Metal Gods
04. Eat Me Alive
05. Between the Hammer and the Anvil
06. Devil's Child
07. Breaking the Law
08. Hell Patrol
09. Death
10. Dissident Aggressor
11. Angel
12. The Hellion / Electric Eye
13. Rock Hard, Ride Free
14. Sinner
15. Painkiller
Zugaben:
16. Hell Bent for Leather
17. The Green Manalishi
18. You've Got Another Thing Coming
fans
judas priest live bang yor head 2008
judas priest kk downing
judas priest live 2008
kk downing live in balingen 2008
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Alle Bilder Cpoyright by Heav-Metal-Rock Magazin
Claus - Dieter Jurkat
Auch im Jahre 2008 war das Bang Yor Head Festival, wie in den Jahren zuvor, ein Highlight der Festivalsaison, weil das Billing gut zusammengestellt war, die Fans meist friedlich und gut gelaunt feierten und die Organisation, wie sonst auch, vorbildlich war. Der neue Camping Ground geht absolut in Ordnung, zumal auch dort Einkaufsmöglichkeiten bestehen. Die berechtigten Anliegen der Fans werden hier ernst genommen und, wo möglich, Verbesserungen auch umgesetzt.
Heavy-Metal-Rock freut sich schon auf das Bang Your Head 2009.....
Vor Ort waren und beobachteten: CJ, Alex und Rene. Alle Texte by CJ, Claus - Dieter Jurkat

INFOS BANG YOUR HEAD FESTIVAL 2009 hier klicken.....>>>







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